Die Bevölkerung von Garmisch-Partenkirchen zeigt bereits seit vielen Jahren ein besonderes Engagement für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung hat das Ressort Umwelt & Verkehr es sich zur Aufgabe gemacht, konkrete, zukunftsfähige Perspektiven, Strategien und Maßnahmen für einen umweltverträglichen Skisport aufzuzeigen und im Rahmen der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften in der Region umzusetzen.
Gemeinsam die Zukunft gestalten - Engagement für Mensch, Sport & Umwelt
Die Aufgaben und Ziele sind im Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Weltmeisterschaften gültig, wobei das Vorsorgeprinzip den wesentlichen Entscheidungen in allen Bereichen der Organisation zugrunde liegt.
Verkehrskonzept
- umweltschonender Transport der Zuschauer, Teilnehmer und Akkreditierten
- Reduzierung des Ausstoß von Treibhausgasen
- Aufrechterhaltung des Durchgangsverkehr in Garmisch-Partenkirchen
- weitestgehende Personenbeförderung mit ÖPNV - Minimierung des Individualverkehrs
Abfallmanagement/ Energie
- vermeiden, vermindern, verwerten, entsorgen
- saubere Wettkampfstätten
- ökologisch vorteilhafter Verpackungen
- Steigerung des Umweltbewusstseins
- alternative, regenerative Energien
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
- Durchführung von „ticket2nature"- Natursportcamps vor und nach Ski-WM (Kernthematik: Sportgroßveranstaltungen)
- Auswirkungen des eigenen Handelns auf Natur und Umwelt reflektieren
- Sensibilisierung von Schülerinnen und Schülern für nachhaltige Entwicklung
Besucherlenkung
- Konsequente und sinnvolle Lenkung der Zuschauer zu und an den Veranstaltungsgeländen
- Entzerrung des Besucherstroms
- Gesunde Mobilität
- Informative Mobilität
Eco_Plus
- Integrale ressortübergreifende Vernetzung von Umweltthemen
- Umweltkommunikation, Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung
Die Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) und der Umweltbeirat des Deutschen Skiverbandes (DSV) leiten im Organisationskomitee der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland seit September 2009 das Ressort „Umwelt und Verkehr".
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Deutsche Bundesstiftung Umwelt
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