Der Führende nach der Kombinations-Abfahrt gewinnt Gold. Aksel Lund Svindal aus Norwegen ist der neue Weltmeister in der Super Kombination. Silber und Bronze gehen an Christof Innerhofer und Peter Fill aus Italien.
Kandahar und Gudiberg - und zweimal stand die "1 " hinter seinem Namen. Aksel Lund Svindal aus Norwegen ist erneut Weltmeister der Super-Kombination. Der Titelverteidiger gewann vor Christof Innerhofer und Peter Fill aus Italien. Für Innerhofer ist es bereits die dritte Medaille, er nimmt ein komplettes Sortiment aus Gold, Silber und Bronze mit nach Hause.
Erfolgreiche Titelverteidigung
Bereits 2009 in Val d'Isere konnte sich Aksel Lund Svindal in der Super Kombination die Goldmedaille sichern. Damals führte er auch in der Abfahrt und konnte seinen Vorsprung im Slalom retten. Für den Norweger ist es die erste Medaille bei den Weltmeisterschaften 2011. Die Medaille ist bereits die sechste Goldene für Norwegen in der Kombination.
Jubelndes Italien
Italien jubelt heute gleich doppelt. Christof Innerhofer holt seine dritte Medaille bei der WM, diesmal die Silberne. Sein Südtiroler Landsmann Peter Fill sichert sich die Bronzemedaille. Die ersten Drei legten jeweils den Grundstein ihres Erfolges in der Abfahrt, in der Svindal führte, Innerhofer auf Platz drei lag und Peter Fill Vierter war. Die drei Medaillengewinner sind zwar ausgewiesene Allrounder, jedoch liegt ihre Stärke in der Abfahrt.
Slalomspezialisten ohne Medaille
Benjamin Raich zählte zu den Favoriten auf den Titel. Der Österreicher vergab seine Chancen bereits in der am Vormittag stattfindenden Abfahrt. Mit einem Rückstand von drei Sekunden ging er in den Slalom, fuhr die zweitbeste Laufzeit und kam noch auf den vierten Platz nach vor. Die Olympiasieger der Kombinationen von 2006 sowie 2010, Ted Ligety und Bode Miller aus den USA, fielen im Slalom aus. Miller scheiterte bereits bei Tor 2.
Resultat Super-Kombination Herren:
1. Aksel Lund SVINDAL (NOR)
2. Christof INNERHOFER (ITA)
3. Peter FILL (ITA)
4. Benjamin RAICH (AUT)
5. Ondrej BANK (CZE)
6. Paolo PANGRAZZI (ITA)