Seit Ende Juni steht es fest. Der Vorstand des Internationalen Skiverbandes FIS bestätigte den Programmvorschlag des Organisationskomitees in Garmisch-Partenkirchen für das 2-wöchige Großereignis.
Seit Ende Juni steht es fest. Der Vorstand des Internationalen Skiverbandes FIS bestätigte den Programmvorschlag des Organisationskomitees in Garmisch-Partenkirchen für das 2-wöchige Großereignis. Die 41. FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften finden demnach von 6. bis 20. Februar 2011 statt. Der erste Wettbewerb startet am 8. Februar. Kurz zuvor wurde auch das Programm für das Weltcup Finale im März 2010 fixiert. Die bestätigten Ablaufpläne fließen nun unmittelbar in die Konzepte der einzelnen Ressorts ein und die Umsetzungsmaßnahmen werden konkret auf die Programmpunkte ausgerichtet.
10.03. Mittwoch: Abfahrt Damen und Herren, Kandahar
11.03. Donnerstag: Riesenslalom Damen, Super-G Herren, Kandahar
12.03. Freitag: Super-G Damen, Riesenslalom Herren, Kandahar
13.03. Samstag: Slalom Damen und Herren, Gudiberg
14.03. Sonntag: Nations Team Event, Kandahar
08.02. Dienstag: Super-G Damen, Kandahar
09.02. Mittwoch: Super-G Herren, Kandahar
11.02. Freitag: Super-Kombi Damen, Kandahar/Gudiberg
12.02. Samstag: Abfahrt Herren, Kandahar
13.02. Sonntag: Abfahrt Damen, Kandahar
14.02. Montag: Super-Kombi Herren, Kandahar/Gudiberg
16.02. Mittwoch: Nations Team Event, Kandahar/Gudiberg
17.02. Donnerstag: Riesenslalom Damen, Kandahar
17.02. Donnerstag: Qualifikations-RS Herren, Horn
18.02. Freitag: Riesenslalom Herren, Kandahar
19.02. Samstag: Slalom Damen, Gudiberg
19.02. Samstag: Qualifikations-SL Herren, Horn
20.02. Sonntag: Slalom Herren, Gudiberg
Neben dem Wettkampfprogramm sind noch andere Faktoren wichtige Eckpfeiler der Planungen für die Weltmeisterschaften. Die gewonnen Erfahrungen des vergangenen Winters spielen dabei eine sehr große Rolle.
Ende Januar stand der FIS Alpine Ski Weltcup mit einem „Big Event“ (Damen und Herren an einem Ort, 4 Rennen an 3 Tagen) auf dem Programm. Anfang März waren dann die weltbesten Junioren(innen) mit ihren Weltmeisterschaften im WM-Ort zu Gast und dazwischen waren Mitglieder des OK GAP 2011 als „study group“ in Val d’Isere.
Daraus konnten äußerst wichtige Erfahrungswerte gewonnen werden: organisatorische Abläufe, Personenzahlen der akkreditierten Teams und Medien, Side-Events, offizielle Zeremonien und Vieles mehr.
Bei den beiden Großveranstaltungen (Weltcup und Junioren-WM) in Garmisch-Partenkirchen wurden viele Details auf den Prüfstand gestellt. Vor allem die „neue“, umgebaute Kandahar musste zeigen, was sie kann.
„Aus Sicht der Rennorganisation können wir mit den Veranstaltungen im letzten Winter absolut zufrieden sein“, zieht Peter Fischer, Geschäftsführer OK GAP 2011, ein positives Resümee. „Die neuen Strecken, die Organisation am Berg und die Durchführung der Rennen waren absolut top.“
In anderen Bereichen gibt es sicher noch Entwicklungsbedarf - Lernprozesse müssen angestoßen und verschiedene Lösungsansätze durchdacht, Umsetzungsalternativen getestet werden.
Zur WM im Februar 2011 werden 30 Festangestellte und über 1.000 Volunteers in 13 Ressorts beschäftigt sein. Die Entwicklung des Gesamtprojekts ist deshalb besonders wichtig, wie Walter Vogel, Geschäftsführer OK GAP 2011 verdeutlicht: „Für die Organisation ist es jetzt an der Zeit die Planungen in eine operative Phase zu bringen. Verschiedene Szenarien müssen entwickelt, Verzahnungen erkannt und ermöglicht und schließlich Alles getestet werden.“
Dabei geht es beispielsweise um den Aufbau eines Rennbüros, das den Ansturm von 1.200 Team-Mitgliedern und Offiziellen bewältigen kann, der Entwicklung eines effizienten Verkehrskonzepts, einer klaren und logischen Beschilderung und weiteren Leistungen und Angeboten, die während der Ski-WM erbracht werden.
Der ultimative Test lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Von 10. bis 14. März 2010 wird in Garmisch-Partenkirchen das FIS Alpine Weltcup Finale der Damen und Herren ausgetragen. „Die Aufmerksamkeit der Medien, der Zuschauerandrang und die Teilnehmerzahl werden natürlich nicht mit denen der WM vergleichbar sein, trotzdem wird es ein ganz wichtiger Test für uns“, so Peter Fischer. „Es ist uns eine große Ehre die weltbesten Athleten(innen) aller Disziplinen in Garmisch-Partenkirchen zu Gast zu haben. Das werden wir auch zeigen.“
Das Weltcup Finale 2010 ist aber nicht nur Test, sondern soll auch als Werbeveranstaltung für die Ski-WM 2011 genutzt werden. „Die Zuschauer sollen schon 2010 beim Finale erahnen und zum Teil erleben, was 2011 auf sie wartet. Unterhaltung und Rahmenprogramm an und abseits der Strecken sollen einen ersten Vorgeschmack bieten und Appetit auf mehr machen“, prophezeit Walter Vogel.