Der Winter 2009 war ein sehr intensiver für die Organisatoren in Garmisch-Partenkirchen. Ende Januar stand der FIS Alpine Ski Weltcup mit einem „Big Event“ (Damen und Herren an einem Ort, 4 Rennen an 3 Tagen) auf dem Programm. Anfang März waren dann die weltbesten Junioren(innen) mit ihren Weltmeisterschaften im WM-Ort zu Gast
Der Winter 2009 war ein sehr intensiver für die Organisatoren in Garmisch-Partenkirchen. Ende Januar stand der FIS Alpine Ski Weltcup mit einem „Big Event“ (Damen und Herren an einem Ort, 4 Rennen an 3 Tagen) auf dem Programm. Anfang März waren dann die weltbesten Junioren(innen) mit ihren Weltmeisterschaften im WM-Ort zu Gast.
Der organisatorische Aufwand, sowie die Personenzahlen der akkreditierten Teams und Medien waren wesentlich höher als in den vergangenen „normalen“ Weltcup-Jahren. Zudem starteten die Speed-Fahrer(innen) auf der, für die Ski-WM umgebauten, „neuen Kandahar“.
Für das Organisationskomitee vor Ort bedeutete dies die neuen Herausforderungen zu meistern und möglichst viel Erfahrung im Hinblick auf die Ski Weltmeisterschaften 2011 zu sammeln. „Aus Sicht der Rennorganisation können wir mit den Veranstaltungen im letzten Winter absolut zufrieden sein“, zieht Peter Fischer, Geschäftsführer OK GAP 2011, ein positives Resümee. „Die neuen Strecken, die Organisation am Berg und die Durchführung der Rennen waren absolut top.“
In anderen Bereichen gibt es sicher noch Entwicklungsbedarf - Lernprozesse müssen angestoßen und verschiedene Lösungsansätze durchdacht, Umsetzungsalternativen getestet werden.
Das Organisationsteam der Ski-WM arbeitet seit nunmehr zwei Jahren an Konzepten und Umsetzungsplänen in unterschiedlichen Bereichen. Zur WM im Februar 2011 werden 30 Festangestellte und über 1.000 Volunteers in 13 Ressorts beschäftigt sein. Die Entwicklung des Gesamtprojekts ist deshalb besonders wichtig, wie Walter Vogel, Geschäftsführer OK GAP 2011 verdeutlicht: „Für die Organisation ist es jetzt an der Zeit die Planungen in eine operative Phase zu bringen. Verschiedene Szenarien müssen entwickelt, Verzahnungen erkannt und ermöglicht und schließlich Alles getestet werden.“
Dabei geht es beispielsweise um den Aufbau eines Rennbüros, das den Ansturm von 1.200 Team-Mitgliedern und Offiziellen bewältigen kann, der Entwicklung eines effizienten Verkehrskonzepts, einer klaren und logischen Beschilderung und weiteren Leistungen und Angeboten, die während der Ski-WM erbracht werden.
Der ultimative Test lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten. Von 10. bis 14. März 2010 wird in Garmisch-Partenkirchen das FIS Alpine Weltcup Finale der Damen und Herren ausgetragen. „Die Aufmerksamkeit der Medien, der Zuschauerandrang und die Teilnehmerzahl werden natürlich nicht mit denen der WM vergleichbar sein, trotzdem wird es ein ganz wichtiger Test für uns“, so Peter Fischer. „Es ist uns eine große Ehre die weltbesten Athleten(innen) aller Disziplinen in Garmisch-Partenkirchen zu haben. Das werden wir auch zeigen.“
Das Weltcup Finale 2010 ist aber nicht nur Test, sondern soll auch als Werbeveranstaltung für die Ski-WM 2011 genutzt werden. „Die Zuschauer sollen schon 2010 beim Finale erahnen und zum Teil erleben, was 2011 auf sie wartet. Unterhaltung und Rahmenprogramm an und abseits der Strecken sollen einen ersten Vorgeschmack bieten und Appetit auf mehr machen“, prophezeit Walter Vogel.
Vielleicht können wir dann auch die ein oder andere deutsche Weltcup-Kugel feiern.