Beim halbjährlichen Treffen des Koordinationsausschusses in Garmisch-Partenkirchen präsentierte die Geschäftsführung mit den Ressortleitern unterschiedliche Konzepte und Umsetzungsideen in den einzelnen Punkten des Projektplans der Ski Weltmeisterschaft.
Am 3. April präsentierte das Organisationskomitee für die Ski-WM 2011 (OK GAP 2011) dem Koordinationsausschuss, der sich aus Vertretern der FIS, der Fernsehanstalten und des Vermarkters zusammensetzt, seine Planungsfortschritte. Die Geschäftsführung und die Ressortleiter skizzierten Konzepte und Umsetzungsideen in verschiedenen Punkten des Projektplans der Weltmeisterschaft. Geplante Einzelheiten wurden dabei ebenso diskutiert, wie offene Punkte.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand das Rennprogramm für die WM 2011, das diesen Sommer vom Vorstand des Internationalen Skiverbandes festgelegt wird. Verschiedene Szenarien und dessen Auswirkungen auf die einzelnen Bereiche wurden dabei durchgespielt.
Insgesamt zeigte sich die FIS, vertreten durch die Generalsekretärin Sarah Lewis, sehr zufrieden. Pisten und Rennorganisation sind schon sehr weit entwickelt, andere Ressorts müssen jetzt an die Detailplanung gehen.
Als besonders hilf- und lehrreich wird die Anzahl der Testevents gesehen. Der Weltcup „Big Event“ und die Junioren WM 2009 brachten wichtige Erfahrungen für das OK GAP 2011, beim Weltcup Finale 2010 werden alle Konzepte auf den Prüfstand gestellt.
Sarah Lewis, FIS Generalsekretärin: „Das WM-Projekt in Garmisch-Partenkirchen liegt in einem guten Zeitplan. Allerdings müssen jetzt konkrete Planungen folgen, damit zum Weltcup Finale 2010 alles getestet werden kann.“
Walter Vogel, Geschäftsführer OK GAP 2011: „Die regelmäßigen Sitzungen mit dem Koordinationsausschuss geben uns wichtige Rückmeldungen. Wir wissen jetzt genau wo wir stehen und welche Themen in nächster Zeit angegangen werden müssen.“
Der Koordinationsausschuss der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften 2011 trifft sich in regelmäßigen Abständen mit dem Organisationskomitee, um sich über Planungsstand, durchgeführte Maßnahmen und Entwicklungen der Ski-Weltmeisterschaften zu informieren. Der Ausschuss setzt sich aus Vertretern des Internationalen Skiverbandes (FIS), der „European Broadcasting Union“ (EBU) und des „Host Broadcasters“ (HBC) zusammen. Die FIS wird durch die Generalsekretärin Sarah Lewis, die EBU durch Ingolfur Hannesson und Marc Jörg, der HBC durch die Programmdirektoren der Rundfunkanstalten von ZDF und ARD bzw. dem Bayerischen Fernsehen (BR) vertreten. Ziel dieser regelmäßigen Treffen ist es, einen permanenten Ideen- und Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Organisationen zu fördern.