Mit der Fahnenübergabe bei der Schlussfeier der Alpinen Ski-WM in Val d’Isere begann für die Organisatoren der Ski-WM 2011 eine neue Zeitrechnung. Weniger als zwei Jahre bleiben dem OK GAP 2011 noch, um Alles für die Großveranstaltung vorzubereiten.
Am 15. Februar ging die Ski-WM 2009 in Frankreich zu Ende. Genug Zeit für die Organisatoren in Val d’Isere erste Analysen ihres WM-Projektes anzustellen. Bei einem Besuch im Rahmen der Koordinationsausschuss-Sitzung am 2. und 3. April in Garmisch-Partenkirchen konnten wichtige Erfahrungen ausgetauscht werden.
Die vierköpfige Delegation aus Frankreich berichtete von der Umsetzung und den Ergebnissen in den unterschiedlichen Bereichen der Organisation. Was lief besonders gut? Wo gab es Probleme? Auf was muss geachtet werden? Warum war das eine mehr und das andere weniger erfolgreich?
Die Franzosen gaben sich sehr offen und plauderten vor Vertretern der FIS, dem OK GAP 2011 und einer Abordnung aus Schladming (Ski -WM 2013) aus dem Nähkästchen. Für das OK in Garmisch-Partenkirchen gab es Detailinformationen, die für die anstehenden Planungen eine wichtige Rolle spielen.
Besonders interessant dabei waren relevante Daten und Fakten, wie z.B. Zahlen zu Zuschauern und Volunteers, Prozeduren bei der Eröffnungs-, Schlussfeier und anderen Zeremonien, kurzfristige Engpässe im Zeitplan, Umsetzung von Side-Events und die Betreuung von Medienvertretern.
10 Medaillenentscheidungen, 1 Absage (Team-Event)
13 Wettkampftage, 1 Reservetag
382 Teilnehmer aus 70 Nationen
600 Stunden Fernsehübertragung
450 Millionen Fernsehzuschauer
1.630 Medienvertreter
1.200 Mitarbeiter und Volunteers
240.000 Zuschauer
Der so genannte „Debrief“ vom OK Val d’Isere gehört zum Qualitätsmanagement des Internationalen Skiverbandes. Er soll den nachfolgenden Organisatoren von FIS Großveranstaltungen einen möglichst hohen Wissenstransfer bieten und damit kontinuierliche Verbesserungen ermöglichen.
Peter Fischer, Geschäftsführer OK GAP 2011: „Die Informationen von Val d’Isere sind für uns sehr wichtig, auch wenn wir die Daten auf unsere Gegebenheiten anpassen müssen. Zusammen mit dem persönlichen Besuch als „study group“ bei der WM im Februar, werden wir die Erfahrungen in unsere weiteren Planungen einfließen lassen.“
Walter Vogel, Geschäftsführer OK GAP 2011:“Das OK von Val d’Isere hat uns sehr geholfen. Für die offene Art und den Informationsaustausch möchte ich mich noch einmal bedanken.“