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Logo-Übergabe

Garmisch-Partenkirchen

WM-Logo präsentiert

OK WM 2011 am 23.02.2007 - 11:16 Uhr

(gap/dsv) Das Podium der Pressekonferenz im Kongresshaus von Garmisch-Partenkirchen war hochkarätig besetzt. Neben DSV-Präsident Alfons Hörmann, den beiden Geschäftsführern der neu gegründeten WM-Veranstaltungs GmbH den Präsidiumsmitgliedern Christian Neureuther, Bürgermeister Thomas Schmid und Ressortleiter für Rennorganisation und Streckenbau Heinz Mohr, waren auch Prof. Gerd Hirzinger vom deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) und Prof. Florian Siegert von der Firma Remote Sensing Solutions GmbH (RSS) bei der Logo-Präsentation zu Gast.

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur WM
DSV-Präsident Alfons Hörmann dankte dem Team um Peter Fischer noch einmal nachdrücklich für die geleistete Arbeit im Vorfeld der Weltcup-Rennen. In seiner Rolle als Präsident der WM-Veranstaltungs GmbH erläuterte Hörmann die Chancen und Erwartungen im Hinblick auf die Ski-WM 2011: „Im siebten Anlauf ist es Garmisch-Partenkirchen endlich gelungen, die WM hierher zu holen. Dies war ein strategisches Anliegen des Deutschen Skiverbands. Mit der Gründung der WM-Veranstaltungs GmbH ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur WM vollzogen worden.“

Ehrgeizige Ziele vom Ok-Präsidenten
Peter Fischer, Präsident des Weltcup-Organisationskomitees und zugleich Geschäftsführer der WM-Veranstaltungs GmbH, strebt ehrgeizige Ziele an: „Garmisch-Partenkirchen ist in
Deutschland die Nummer eins, wenn es um Skisport geht, möchte aber durch die WM 2011 unter die ersten Fünf in der Welt.“ Danach hob er noch einmal die Leistung seines Teams
hervor, ohne das ein Weltcup-Rennen 2007 unvorstellbar gewesen wäre: „Heuer war es schwer, die Pisten für den Weltcup zu präparieren. Wir sind ein eingespieltes Team von 300 Personen, die hier alles gegeben haben. So ein Team ist die Voraussetzung, um eine WM zu stemmen.“

Tourismusaufschwung durch WM 2011
Auch für die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen ergeben sich durch die WM neue Chancen. Bürgermeister Thomas Schmid erhofft sich davon einen Tourismusaufschwung und sieht als Vizepräsident der WM-Veranstaltungs GmbH auch infrastrukturelle Verbesserungen: „Die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen engagiert sich für die WM 2011, da bei der Organisation eine Nachhaltigkeit gewährleistet sein muss. Die durchzuführenden Umbauten sind sehr teuer, sodass diese für den Weltcup, für das Training und für den Breitensport in Zukunft gut nutzbar sein müssen.“

Verbesserte Trainingsmöglichkeiten
Wie wichtig die verbesserten Trainingsmöglichkeiten für den Deutschen Skiverband sind zeigte auch Walter Vogel, Alpinchef des DSV: „Es gibt derzeit in Deutschland keine
Trainingsstrecken für Super-G und Abfahrt. Dies wird durch die neu angelegten Pisten realisiert.“ Der Geschäftsführer der WM-Veranstaltungs GmbH weiß, dass „davon auch der Nachwuchs profitieren“ kann. Garmisch-Partenkirchen soll sich so als Trainingszentrum etablieren.

Logo-Präsentation
Präsidiumsmitglied Christian Neureuther steht für die Kreativabteilung in der WM-Veranstaltungs GmbH. „Das neue Logo begeisterte nicht nur mich auf den ersten Blick. Es ist dynamisch und gibt der WM ein tolles Gesicht“. Bei der feierlichen Präsentation durften der siebenjährige Johannes Hauch vom SC Partenkirchen und die sechsjährige Johanna Maurer vom Ski-Club Garmisch behilflich sein. Als Danke schön gab es Erinnerungsfotos mit Felix Neureuther. Zusammen mit Maria Riesch ist Felix Neureuther sportliches Aushängeschild des WM-Ortes 2011.

Die Kandahar mit 3D-Animationen selbst erleben
Prof. Hirzinger steht für die Zusammenarbeit mit dem Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR): „Die DLR stellt die Technik, mit der anhand von 3D-Animationen
genau gezeigt werden kann, wo und wie die Umbauten der Kandahar vorgenommen werden können.“ Diese stellte Prof. Siegert im Detail anhand von 3D-Bildern vor. Um allen
Deutschen den Skisport näher zu bringen und sie für die WM zu begeistern, soll ein Roboter konstruiert werden. „Dadurch sollen alle die Möglichkeit erhalten, das Gefühl, die Kandahar herunter zu fahren und einen 60-Meter-Sprung zu absolvieren, nacherleben zu können“, so das ehrgeizige Ziel der Entwickler.

Zum Schluss des Gespräches blickte DSV-Präsident Alfons Hörmann noch auf die bevorstehenden Aufgaben hinaus: „Die ersten Schritte zu einer erfolgreichen Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen sind gemacht, aber es liegen noch vier ereignisreiche Jahre vor uns. Wir hoffen auf ein Wintermärchen 2011."



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