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Bode Miller
Miller holt Weltcup der Kombinierer
Ski2b Redaktion am 04.02.2008 - 11:41 Uhr
Der Mann der Stunde im alpinen Ski-Weltcup ist Bode Miller aus den USA. Der 30 Jahre alte Alleskönner sicherte sich den Sieg im Kombinations-Weltcup, der zum zweiten Mal als eigenständige Disziplin gewertet wurde.Kombi-Triple für Miller
Miller gewann die Kristallkugel standesgemäß: Bei der Super-Kombination im französischen Val d'Isere, wo im Februar 2009 die nächsten alpinen Weltmeisterschaften ausgetragen werden, fuhr er in beeindruckender Manier zu seinem fünften Saisonsieg, dem dritten im fünften und letzten Kombinations-Wettbewerb. In 2:18,45 Minuten gewann das Ski-Genie vor den Kroaten Ivica Kostelic (2:18, 83) und Natko Zrncic-Dim (2:19,44).
Der Gesamt-Weltcup ist auch noch drin
Auch im Kampf um die begehrte große Kristallkugel ist Miller nun obenauf. Weil sein Verfolger Benjamin Raich (Österreich) nur den sechsten Rang belegte, konnte der Amerikaner, der in diesem Winter als eigenständiges "Team America" zu den Weltcup-Orten reist, seine Führung im Gesamtweltcup nach 28 von 40 Wettbewerben ausbauen: Sein Vorsprung beträgt nun 122 Punkte.
Grundstein in der Abfahrt
Bereits in der Abfahrt hatte Miller die Konkurrenz mit 1,37 Sekunden Vorsprung deklassiert. Auf der "Face de Bellevarde", der technisch anspruchsvollen Olympia-Strecke von 1992, die in einem Jahr auch Schauplatz der WM sein wird, fand er eine perfekte Linie. Im Slalom ließ er es dann ruhig angehen und fuhr taktisch clever zum Sieg.
Keppler mit großem Kämpferherz
Stephan Keppler war nach einem schweren Patzer als 22. der Abfahrt ebenfalls noch respektabel platziert, verpasste dann aber ein gutes Resultat. Im Slalom war Keppler bis kurz vor dem Ziel gut unterwegs, dann stürzte er: Der 24-Jährige stieg wieder den Hang hinauf und brachte seinen Lauf zu Ende, musste aber schließlich wegen zu großen Rückstandes auf Sieger Miller disqualifiziert werden.
Überraschungspaket aus Kroatien
Für die größte Überraschung des Tages aber sorgte Natko Zrncic-Dim, der sich mit furiosem Laufstil im Slalom mehr zutraute als manch ein etablierter Slalom-Experte. Damit ließ der Youngster auch die Stars Rainer Schönfelder, Benjamin Raich und Daniel Albrecht zurück, die allesamt das letzte Risiko vermissen ließen.
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