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Didier Cuche

Bode Miller

Mario Scheiber

Cuche ist Schnellster auf der Streif

Ski2b Redaktion am 19.01.2008 - 09:14 Uhr

Didier Cuche aus der Schweiz hat am Samstag, den 19. Januar 2008 die legendäre Streif bezwungen. In 1:52,75 Minuten verwies er die zeitgleichen Bode Miller und Mario Scheiber mit 27 Hundertsteln Rückstand auf Rang zwei. Cuche, der 1998 bereits einmal auf der Streif gewonnen hatte, war am Ende auch der verdiente Sieger, denn er legte eine fast fehlerfreie Fahrt auf die Piste. Bode Miller verpasste den Ausgang des Steilhanges und fuhr einen Teil sogar durch die Streckenbande. Mit einem schnellen Schlussabschnitt konnte der Sieger von Bormio (ITA) und Wengen (SUI) aber wieder aufholen.

Maier überzeugt erneut
Hinter dem Spitzentrio folgten mit Michael Walchhofer und Hermann Maier zur Freude der einheimischen Zuschauer zwei weitere Österreicher, die damit die stärkste Nation waren. Vor allem Maier zeigte wieder eine klasse Leistung, bei der er wie gestern von leichtem Nebel in der Traverse behindert wurde.

Macartney mit Schädel-Hirn-Trauma
Überschattet wurde das Rennen von einem schweren Sturz von Scott Macartney. Der US-Amerikaner war an seinem 30. Geburtstag nach einem Fahrfehler beim Zielsprung mit Tempo 120 auf die knochenharte Piste geknallt und regungslos den Hang hinuntergerutscht. Nach einer 15-minütigen Behandlung wurde Macartney in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen und in ein künstliches Koma versetzt. Dort wurde ein schweres Schädel-Hirn Trauma diagnostiziert. Noch am selben Abend erwachte der US-Amerikaner aus dem künstlichen Schlaf und es geht ihm schon wieder den Umständen entsprechend gut.

Keppler fährt einen Weltcup-Punkt ein
Zwei Startnummern vor Stehle ging Stephan Keppler aus dem Starthaus. Er zeigte sich im Vergleich zum Super-G verbessert und erreichte mit einer Zeit von 1:55,75 Minuten das Ziel. Diese reichte sogar zum 30. Platz, was für Keppler einen Weltcup-Punkt bedeutet. Insgesamt gab es im Verlauf des Rennens viele spektakuläre Stürze. Alle gingen aber glücklicherweise glimpflich ab. Betroffen war unter anderem auch der zweite Deutsche Starter Johannes Stehle.



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