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Jean Baptiste Grange

Daniel Albrecht

Bode Miller

Super-Kombi in Wengen: Grange von 27 auf 1

Ski2b Redaktion am 11.01.2008 - 11:18 Uhr

Zum Auftakt des Rennwochenendes in Wengen bewies der Franzose Jean Baptiste Grange in der Super-Kombination, dass er sich derzeit in einer Top-Form befindet. Nach der verkürzten Abfahrt auf Position 27 liegend, setzte er im Slalomdurchgang die Bestmarke, die bis zum letzten Starter niemand mehr unterbieten konnte. Auch Daniel Albrecht (SUI) und Bode Miller (USA), die nach dem Speed-Durchgang noch deutlich vor ihm lagen, schafften es nicht, den Franzosen zu übertrumpfen und belegten hinter ihm die Plätze zwei und drei.

Kernen-S prüft Teilnehmer
Mit der verkürzten Lauberhorn-Abfahrt nahm die Wengener Super-Kombi ihren Auftakt. Die Piste forderte dennoch auch den Experten alles ab. Vor allem das von Brüggli-S in Kernen-S umbenannte Kriterium trennte die Spreu von Weizen. Nur ein Fahrer konnte in allen Teilbereichen wirklich glänzen: Didier Cuche legte klar die beste Zeit hin und empfahl sich damit als Favorit für die Spezialabfahrt am 13. Januar.

Techniker halten Rückstand in Grenzen
Doch bereits nach der Abfahrt stand fest, dass andere um den Sieg kämpfen sollten - denn einige der besten Slalomfahrer schlugen sich am Lauberhorn sehr beachtlich. So kam Rainer Schönfelder als Siebter nur 1,54 Sekunden hinter Cuche ins Ziel, Daniel Albrecht, Ivica Kostelic und Benjamin Raich hielten ihren Rückstand ebenfalls in Grenzen. Auf den Plätzen 27 und 30 sicherten sich Grange und Matt die besten Plätze für das Finale - sie fanden eine fast unberührte Piste vor.

Grange von Platz 27 zum Sieg
Im Slalom schlug die Stunde von Jean Baptiste Grange. Mit einem furiosen Lauf nahm er dem bislang führenden Weltmeister Matt knappe neun Zehntel ab - es war die klare Laufbestzeit. Nach und nach verfehlten die weiteren Starter diese Bestmarke trotz zum Teil großen Vorsprungs. Ted Ligety (USA) machte es noch am besten und verbesserte sich mit der zweitbesten Slalom-Zeit auf den insgesamt fünften Rang.

Cuche verzichtet
Für viele Speed-Asse war die Kombination einmal mehr nur ein zusätzlicher Testlauf für die Abfahrt am kommenden Sonntag. So zog auch Didier Cuche trotz seiner klaren Führung und der guten Chance auf Punkte für den Gesamtweltcup seine Meldung zurück. So wie er verzichteten auch Michael Walchhofer, Hermann Maier, Marco Büchel und Erik Guay auf einen Auftritt im Slalom. Dort sahen von 39 Startern immerhin 13 das Ziel nicht. Darunter war auch der einzige deutsche Starter Stephan Keppler, der nach dem 24. Platz in der Abfahrt mit den kurzen Skiern ausschied.



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