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Jean Baptiste Grange

Jens Byggmark

Ted Ligety

Felix Neureuther

Grange in Wengen auch im Slalom top

Ski2b Redaktion am 12.01.2008 - 10:58 Uhr

Jean-Baptiste Grange schreibt in Wengen seine eigene Erfolgsgeschichte. Nachdem er bereits am Freitag in der Super-Kombination den Sieg errungen hatte, war der Franzose auch im Slalom nicht zu schlagen. In 1:36,25 Minuten verwies er Jens Byggmark aus Schweden und den US-Amerikaner Ted Ligety auf die Plätze.

Grange mit dem zweiten Streich
Bereits am Freitag zeigte der Franzose in der Super-Kombination eindruchsvoll, wie sehr ihm die Traditionsstrecke liegt. Nach Rang 27 in der Speed-Disziplin kämpfte er sich im Slalom bis ganz nach vorn. Dieses Ergebnis beflügelte ihn auch im Spezialslalom. Denn am Folgetag wiederholte er seine Meisterleistung und fuhr den zweiten Sieg in Folge ein.

Byggmark zeigt vor Kitzbühel auf
Im Vorjahr ging der Stern des Zweitplatzierten Jens Byggmark in Kitzbühel auf, als er beide dort angesetzten Slaloms gewannn. In Wengen gelang ihm wieder der Sprung ganz nach vorne. Mit dem zweiten Platz meldet er sich rechtzeitig wieder für den Kampf um den Slalom-Weltcup zurück. Hinter ihm sorgte Ted Ligety für ein weiteres gutes Ergebnis, ohne aber um den Sieg mitkämpfen zu können. Im ersten Durchgang klar von Grange distanziert reichte auch die Laufbestzeit im Finale nur noch zum Podium. Damit erging es Ligety weit besser als einigen anderen Favoriten. Benjamin Raich versäumte mit seinem Ausscheiden, die Führung im Gesamtweltcup weiter auszubauen. Auch die Cracks Mario Matt, Markus Larsson und Kalle Palander schieden in Durchgang zwei aus. Dagegen konnte Bode Miller wieder an alte Slalom-Stärken anknüpfen und verblüffte mit seinem fünften Platz.

Neureuther verpasst Top Ten
Für Felix Neureuther dagegen war am Wochenende kein Top Ten Ergebnis drin. Nachdem Alois Vogl auf einen Start verzichtet hatte, lagen die deutschen Hoffnungen auf dem Partenkirchener. Nach dem ersten Durchgang noch aussichtsreich auf Rang acht, fiel er im Finale letztlich auf den 20. Platz zurück. Dennoch ist das Resultat für den 23-Jährigen kein Grund betrübt zu sein. Seine nächste Chance auf eine vordere Platzierung hat er schon nach dem Klassiker-Wochenende in Kitzbühel. Denn am Dienstag darauf findet der traditionelle Nachtslalom in Schladming statt.



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