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Maria Riesch
Maria Riesch
Maria Riesch bei Schild-Sieg Zweite
Ski2b Redaktion am 02.12.2007 - 21:49 Uhr
Maria Riesch ist beim Super-G der Damen im kanadischen Lake Louise auf einen hervorragenden zweiten Platz gefahren. Die 23-Jährige musste sich lediglich der Schweizerin Martina Schild geschlagen geben. Dritte wurde die Schwedin Jessica Lindell-Vicarby.Selektiver Kurs
Bei guten äußeren Bedingungen starteten die Damen in den Super-G, der mit seinem drehenden Verlauf viele Fahrerinnen überraschte. Eine der besten Leistungen des Tages konnte mit Startnummer drei Jessica Lindell-Vicarby abrufen. Die Schwedin korrigierte die bis dahin gültige Bestzeit um über eine Sekunde und zeigte damit an, dass ihre Zeit ein echter Maßstab sein würde. Erst Riesch konnte mit Startnummer acht und einer fast perfekten Linie auf den letzten Metern diese Vorgabe knacken. Mit der 14 ging schließlich Martina Schild ins Rennen, fuhr in den ersten Toren sensationell und konnte zwei Zehntel ihres Vorsprungs schließlich ins Ziel retten.
Favoriten scheitern - Vonn stürzt
Die besten sieben Super-G-Fahrerinnen standen da noch am Start, doch sie scheiterten allesamt. Während die Österreicherinnen Alexandra Meissnitzer und Nicole Hosp mit den Plätzen vier und sechs wenigstens gute Ergebnisse erzielten, kam es für einige Siegaspirantinnen dick: Renate Götschl riskierte viel und verpasste dabei ein Tor. Vortagessiegerin Lindsey Vonn flog gar von der Piste und wurde erst vom Fangzaun gestoppt. Dagegen konnte Anja Pärson eine leicht aufsteigende Tendenz vorweisen, sie schaffte immerhin Rang sieben.
Schweizerinnen schlagen zurück
Nach der eher enttäuschenden Vorstellung der Eidgenossinnen in der Abfahrt, konnte die Damen von Swiss Ski im Super-G überzeugen. Neben Schild kam Fränzi Aufdenblatten auf den fünften Rang, auch Fabienne Suter als Zehnte und Nadia Styger auf Platz zwölf zeigten sich stark verbessert.
Riesch in Gesamtweltcup nun Vierte
Von den insgesamt 16 Ausfällen war auch die DSV-Mannschaft betroffen. Viktoria Rebensburg und Fanny Chmelar schieden nach Torfehlern aus. Gina Stechert und Kathrin Hölzl verpassten die Weltcup-Punkte denkbar knapp. Auf den Plätzen 33 und 31 fehlten vor allem Hölzl nur zwei Hundertstel auf Rang 30. Dort fand sich die Gesamtweltcup-Führende Marlies Schild wieder, die damit vor allem auf Konkurrentin Hosp Boden verlor. In der Gesamtwertung hat sich Maria Riesch inzwischen auf Platz vier nach vorne geschoben.
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