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Daniel Albrecht

Albrecht siegt auch im Riesenslalom

Ski2b Redaktion am 02.12.2007 - 21:26 Uhr

Der Schweizer Daniel Albrecht hat beim Weltcup-Riesenslalom in Beaver Creek (USA) bereits seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Der 24-Jährige verwies den Österreicher Mario Matt und seinen Landsmann Didier Cuche auf die Plätze.

Albrecht kommt in Weltspitze an
Mit seinem Erfolg im Riesenslalom hat der Albrecht bei den alpinen Weltcup-Rennen in Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado bereits seinen zweiten Saisonsieg eingefahren. Der Weltmeister in der Kombination und WM-Zweite im Riesenslalom siegte in 2:24,30 Minuten knapp vor Mario Matt (AUT, 2:24,35) und Didier Cuche (SUI, 2:24,41). Albrecht hatte am vergangenen Donnerstag bei seinem Sieg in der Super-Kombination im WM-Ort von 1999 seinen ersten Weltcup-Sieg überhaupt gefeiert. Nur drei Tage danach ließ er gleich seinen nächsten folgen. Damit ist ihm endgültig der Durchbruch in die Weltspitze geglückt. Vor dem Finale lag Daniel Albrecht nur auf Rang elf, konnte sich aber mit der schnellsten Laufzeit noch den Sieg sichern.

Cuche nach erstem Durchgang vorne
Nach dem ersten Durchgang hatte Didier Cuche noch die besten Chancen auf den Sieg. Der WM-Dritte von 2007 führte mit einer Zeit von 1:13,06 Minuten und einem Vorsprung von 0,12 Sekunden auf den Italiener Massimiliano Blardone. Auf Rang drei folgten zeitgleich mit 0,56 Sekunden Rückstand Manfred Mölgg aus Italien und Benjamin Raich aus Österreich.

Matt überrascht seine Teamkameraden
Am Ende war es aber nicht Benni Raich, der als bester Österreicher abschnitt. Raich fiel in einem dramatischen Finale auf den achten Rang zurück. Bester ÖSV-Athlet wurde am Ende Mario Matt. Der Slalomspezialist verbesserte sich im zweiten Durchgang noch vom zehnten auf den zweiten Rang. Für Matt war es das erste Weltcup-Podium im Riesenslalom überhaupt. Von den zehn gestarteten Österreichern erreichten acht das Finale. Hannes Reichelt als Siebter und Christoph Gruber auf Rang zehn fuhren noch in die Top Ten. Hermann Maier hadert weiterhin mit seinem neuen Material. Der 'Herminator' wurde am Ende 14.

Fanara mit starkem Finale
Die zweitbeste Zeit im Finale fuhr Thomas Fanara. An der Zeit des Franzosen bissen sich viele die Zähne aus. Nach dem ersten Durchgang rangierte er nur auf dem 23. Platz. Am Ende schaffte er aber durch seinen Parforceritt noch den Sprung in die Top Ten, wo er sich mit Gruber die zehnte Position teilte.

Ligety übernimmt Führung
In Abwesenheit des Weltcup-Gesamtsiegers Aksel Lund Svindal, für den die Saison wohl komplett vorbei ist, reichte Ted Ligety vor heimischem Publikum ein vierter Rang, um mit 130 Punkten die Führung im Riesenslalom-Weltcup zu übernehmen. Durch seinen Sieg ist Daniel Albrecht (109) Zweiter vor Svindal (100). Im Gesamtweltcup hat Didier Cuche den ersehnten Spitzenplatz von Svindal geerbt.

Geschwächter Neureuther ohne Chance
Der von einem Virus geschwächte Felix Neureuther (Partenkirchen) erreichte im ersten Lauf nur Rang 49 und verpasste das Finale. Stephan Keppler (Ebingen) schied im ersten Durchgang aus.



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