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Michael Walchhofer
Walchhofer meldet sich zurück
Ski2b Redaktion am 30.11.2007 - 23:18 Uhr
Michael Walchhofer hat sich mit seinem Sieg beim Abfahrts-Weltcup in Beaver Creek zurückgemeldet. Der österreichische Speed-Spezialist gewann das bis zum Ende spannende Rennen vor dem Amerikaner Steven Nyman und Didier Cuche (SUI).Spektakuläre Action
Die Protagonisten boten den Zuschauern auf der legendären „Birds of Prey“ eine spektakuläre Show. Sprünge bis zu 50 Meter, Kompressionen und eine knüppelharte Piste forderten den besten Abfahrern der Welt alles ab. Bei Nebel und leichtem Schneefall waren die Sichtverhältnisse nicht optimal. Trotzdem gab es keine schweren Stürze, vielleicht hatten die Fahrer den Crash von Aksel Lund Svindal noch im Hinterkopf. Der Norweger wird in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr auf die Bretter zurückkehren können.
Defago legt Topzeit vor
Der Schweizer Didier Defago hatte mit Startnummer 2 die Zeit von 1:13,93 Minuten in das Ziel gebracht und damit die Richtzeit für die folgenden Spitzenleute gesetzt. Steven Nyman blieb anschließend acht Hundertstel unter Defagos Zeit und setzte sich mit einer starken Fahrt an die Spitze.
Walchhofer knapp vorn
Obwohl der Salzburger Walchhofer zu den Favoriten gehörte, kam sein Sieg etwas überraschend. Vor fünf Tagen war er im kanadischen Lake Louise beim Einfahren für den Super-G nur knapp einer Kollision mit einer Schneekanone entgangen und danach sichtlich verstört nur auf Platz 26 gefahren.
Kürzere Abfahrt
Wegen Schneefalls und wechselhafter Windbedingungen war die Abfahrt verkürzt worden, die Athleten gingen vom Kombinations-Start ins Rennen. Nach 25 Startern musste die Konkurrenz zudem wegen Nebels unterbrochen werden.
Mit Startnummer 53 auf Platz zehn
Der Amerikaner Andrew Weibrecht bewies bei seiner Fahrt, das die Piste auch am Schluss noch zu guten Zeiten befähigte. Weibrecht fuhr sensationell noch auf Platz 10 und war mit Abstand der Bester der so spät gestarteten Fahrer.
Das Abschneiden der Deutschen
Erfreulich war die Fahrt von Johannes Stehle: Der Ebinger teilte sich mit Silvan Zurbriggen Rang 24 und konnte sich somit über Weltcup-Punkte freuen. Dieses blieb Stephan Keppler leider verwehrt, der als 31. knapp an den Punkterängen scheiterte.
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