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Aksel Lund Svindal
Svindal siegt beim Super-G in Kanada
Ski2b Redaktion am 26.11.2007 - 09:19 Uhr
Aksel Lund Svindal (NOR) hat seinen dritten Super-G gewonnen. Der Norweger fuhr in 1:29,19 Minuten in Lake Louise zu seinem neunten Weltcup-Sieg vor Benjamin Raich (AUT) und Didier Cuche (SUI). Der Deutsche Stephan Keppler belegte Rang 18.Svindal und Raich top
Nach seinem zweiten Saisonsieg führt der Norweger Svindal bereits wieder die Gesamtwertung an. Doch auch sein großer Widersacher vom letzten Jahr, Benjamin Raich, ist zu Beginn des Winters gut drauf und glänzte in Lake Louise mit dem zweiten Platz. Der Österreicher ist nun auch im Gesamt-Weltcup Zweiter und hat die Verfolgung von Svindal wieder aufgenommen.
Favoriten mit Problemen?
Nachdem die erste Abfahrt wegen der Windverhältnisse wenig Raum zur Analyse der Leistung einiger Favoriten zuließ, konnten viele große Namen heute gar nicht zufrieden sein. Dass Raich Österreichs bester Speed-Fahrer war, sagt viel aus. Während Christoph Gruber, Stephan Görgl und Mario Scheiber immerhin noch unter die Top 15 kamen, sahen Hermann Maier und Michael Walchhofer alt aus. Auch Peter Fill (24.) und Bode Miller (25. Platz) waren nicht zufrieden, nachdem beide im Vorjahr an gleicher Stelle noch zu den Besten gehört hatten. Ein Debakel gab es für Abfahrts-Olympiasieger Antoine Deneriaz, der sich auf dem 48. Platz wiederfand.
Starke Kanadier und Eidgenossen
Dagegen wussten die Gastgeber zu überzeugen. Erik Guay zeigte schon früh einen guten Lauf, der mit Platz fünf belohnt wurde. John Kucera und Jan Hudec kamen als Siebter und Achter ebenfalls unter die Top Ten. Auch die Schweizer waren dreifach unter den besten Zehn vertreten: Neben Cuche kamen Ambrosi Hoffmann als Sechster und Didier Defago auf Rang neun zu guten Ergebnissen. Stark war auch Andrej Jerman: Der Slowene raste trotz der hohen Startnummer 30 noch bis auf Platz vier vor.
Keppler auf Rang 18
Der Deutsche Stephan Keppler holte sich mit Platz 18 einige Weltcup-Punkte und ließ Stars wie Bode Miller (USA) und Michael Walchhofer (Österreich) hinter sich. Dennoch konnte Keppler mit seiner Fahrt nicht restlos glücklich sein, hatte er doch im Mittelteil einen Patzer, der ihm eine bessere Platzierung kostete.
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