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Mohr, Rubenbauer und Neureuther

Mike de Vries

Mike de Vries

„Jahre des Werdenfels“

OK WM 2011 am 20.03.2008 - 10:20 Uhr

Zu dieser Abendveranstaltung durfte das Organisationskomitee rund 350 interessierte Zuhörer begrüßen. In einer Art Podiumsdiskussion, die von Gerd Rubenbauer moderiert wurde, klärten die Führungspersonen der WM-Organisation über die Planungen, Durchführungsfortschritte, Aufgabenteilungen und Zuständigkeiten des OK auf.

Viele Chancen für Garmisch-Partenkirchen
Der Abend wurde von Mike de Vries mit einem Motivationsvortrag eröffnet, der das Potenzial einer Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2011 auf den Punkt brachte. „Der Name Garmisch-Partenkirchen wird um die Welt gehen, das ist die Chance.“ Der Marketing-Profi, der die Imagekampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland initiierte und bei der Bewerbung Leipzigs als Olympiastadt mitwirkte, stellte dem Markt weitere Vorteile in Aussicht. Eine „Steigerung der Umsatzzahlen im Tourismusbereich, nachhaltige Infrastrukturmaßnahmen für die Einheimischen und eine positive Imagebeeinflussung für Garmisch-Partenkirchen, das Zugspitzland, Bayern und schließlich Deutschland“ könnten laut de Vries die Resultate dieser Großveranstaltung sein. Um dies zu erreichen ist einiges an Euphorie notwendig. „Die müssen nicht nur die Funktionäre haben, sondern auch die Menschen im Ort“, so de Vries. Schließlich seien diese wichtige Multiplikatoren für die WM. Schon jetzt sollen Gäste dieses Flair spüren und Botschafter bzw. Fan von Garmisch-Partenkirchen werden. „Ich selbst werde ab jetzt das WM-Logo in der Tasche haben und als Botschafter für die Ski-WM 2011 unterwegs sein“, so de Vries.

Zahlen und Fakten der Ski-WM 2011
In der folgenden Podiumsdiskussion boten Alfons Hörmann (OK-Präsident), Thomas Schmid (OK Präsidium und 1. Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen), Peter Fischer und Walter Vogel (beide Geschäftsführer) alle Fakten rund um die WM. Sie lieferten sich ein Frage- und Antwortspiel mit Moderator Gerd Rubenbauer, der die Podiumsdiskussion leitete. Wie ist das Organisationskomitee aufgebaut, wer bezahlt welche Maßnahmen, wann wird welche Baumaßnahme umgesetzt, wie kann sich die umliegende Region bei der WM einbringen, was passiert nach der WM? Zu all diesen Fragen gab es erklärende Antworten.

Sämtliche Informationen zu diesen Fragen liefern die Artikel der Rubriken „News, Sport, und Organisation“.

Enormer Stellenwert
Zusätzlich zu den Informationen wurde noch einmal der enorme Stellenwert der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 hervorgehoben. „Für die Marktgemeinde hat die WM eine sehr hohe Wertigkeit. Es können Baumaßnahmen durchgeführt werden, die der Kommune eine nachhaltig verbesserte Infrastruktur bieten“, so Bürgermeister Schmid. Für „ein perfektes Schaufenster“ nicht nur für den Ort, sondern auch für den Deutschen Skiverband hält Alfons Hörmann die Ski-WM. Die Großveranstaltung in 2011, eine mögliche Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 und weitere Projekte bieten beste Aussichten für eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft. Die nächste Dekade sieht Hörmann als „Jahre des Werdenfels“.

Positive Stimmung
Am Ende der knapp 3-stündigen Abendveranstaltung verließen die Zuhörer das Kongresszentrum mit reichlich Information, Motivation und Zuversicht. „Jetzt fühle ich mich sehr gut informiert, eine wirklich gelungene Veranstaltung.“ „Der Vortrag von Herrn de Vries war hervorragend, ich spüre jetzt schon die Begeisterung, die wir 2011 erleben können.“ So die Meinung einiger Gäste.

Mit dieser Motivation und Euphorie wird das Organisationskomitee der Alpinen Ski-WM weiterhin an seinen Aufgaben arbeiten, um 2011 ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen.



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