News
Ortseingangspylone
Pylonenenthüllung
Ortseingangspylone
Ortseingangspylone
Ab jetzt ist die WM für alle sichtbar
GAP Tagblatt am 20.03.2008 - 10:10 Uhr
Zwölf Hände zogen, doch das Tuch bewegte sich nicht. Erst nach einem kräftigen Ruck gab der Stoff nach. Gestern wurde in Garmisch-Partenkirchen die erste von insgesamt 24 Pylonen enthüllt, die künftig im gesamten Landkreis für die Alpine Ski-WM 2011 werben sollen. „Der Auftakt war zäh, aber energisch“, sagte Peter Fischer, Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees (OK). „Ab jetzt ist die WM auch für alle sichtbar.“Startschuss für Marketingmaßnahmen
Es war ein symbolischer Akt und der Startschuss für die Marketingmaßnahmen im Vorfeld der Titelkämpfe in rund dreieinhalb Jahren. Symbolisch auch deshalb, weil neben Bürgermeister Thomas Schmid die Medaillen-Gewinner der Ski-WM von 1978, Michael Veith, Irene Epple-Waigel und Marile Epple-Beck gemeinsam mit ihren möglichen Nachfolgern
Maria Riesch und Felix Neureuther den 5,6 Tonnen schweren und 3,5 Meter hohen Steinkorb entblößten.
Ehemalige erinnern sich gerne zurück
„Bei einer Heim-WM erfolgreich zu sein, ist das Größte für einen Sportler“, sagte Veith, Silbermedaillen-Gewinner in der Abfahrt. „Das wünsche ich auch Maria und Felix.“ Riesenslalom-Weltmeisterin Epple-Beck blickte ebenfalls gerne zurück: „Bei einem Großereignis zu Hause fiebern die Fans ganz anders mit. Das überträgt sich auf die Sportler und setzt Extra-Kräfte frei.“ Dass auch Riesch und Neureuther davon profitieren können, stand für ihre Schwester Irene Epple-Waigel, ebenfalls Abfahrts-Zweite,
fest: „Beide haben es drauf, doch es gehört natürlich ein bisschen Glück dazu.“
Lokalmatadoren schon mit Vorfreude
Soweit wollen die beiden Lokalmatadoren aber noch gar nicht vorausschauen, obwohl „die WM ab jetzt natürlich immer präsent ist“, gab Neureuther zu. Insgeheim denkt er freilich „fast täglich daran, wenn ich hoffentlich oben am Gudiberg im Starthaus stehe. Ich bin schon ganz heiß drauf.“ In Vorfreude kommt auch Riesch angesichts des „schönen Logos.
Das ist ein deutliches Zeichen, was auf uns zukommt“.
Hausaufgaben müssen gemacht werden
So weit ist es aber noch lange nicht. Erst einmal müssen Fischer und sein OK ihre Hausaufgaben machen. „Das war der Startschuss“, sagt er. Sein großes Ziel: „Die ganze Region muss ein WM-Land werden. Jede Gemeinde gehört dazu.“ Als Zeichen nach außen ist die Weltmeisterschaft jetzt von Bad Bayersoien bis Mittenwald für jeden sichtbar. „Das ist eine tolle Botschaft“, findet auch Rathaus-Chef Schmid: „Alle Orte haben sofort mitgemacht, das ist nicht selbstverständlich.“
Bürgerinformation WM-OK
Am Freitag, 26. Oktober, um 19.30 Uhr veranstaltet das WM-OK im Kongresshaus eine Bürgerinformation, bei der die Organisatoren Rede und Antwort zum Planungsstand stehen. Wer sich von den Bauarbeiten auf der Kandahar ein Bild machen will, kann dies bei einer Streckenbesichtigung am Samstag, 27. Oktober, ab 9 Uhr.
Zurück

